Seit vergangenem Jahr ist unsere Schule Teil des Netzwerks "Schule ohne Rassismus und mit Courage". Aber was bedeutet das eigentlich? Was ist Rassismus? Was ist Diskriminierung? Und wo finden diese in unserem Alltag statt? Mit diesen und vielen weiteren Fragen haben sich in den vergangenen zwei Wochen alle Religions- und Werte und Normen Kurse anlässlich des Antidiskriminierungstags am 01.03. beschäftigt.
Die Schüler*innen des sechsten Jahrgangs hatten bereits mit Hilfe des Films "Die Kinder des Monsieur Claude" den Begriff Vorurteil erarbeitet sowie Strategien, wie Vorurteilen begegnet werden kann. Darauf aufbauend haben sie kurze Szenen, Comics oder Geschichten entwickelt, in welchen ein Vorurteil beschrieben, dieses von den Protagonisten erkannt und reflektiert wurde. Einblicke in die Ergebnisse liefert die sehr gelungene Geschichte einer Schülerin zu Vorurteilen im Sportunterricht.
Die älteren Jahrgänge haben sich hingegen mit Themen wie Menschenrechtler*innen, Rassismus in Werbung und Antisemitismus beschäftigt. Während die 8. Klässler fiktive Podcasts mit bekannten Menschenrechtler*innen wie Rosa Parks aufnahmen, analysierten die 9. Klässler Werbung hinsichtlich rassistischer Strukturen und entwickelten teilweise selbst Analyseschemata.
Rundum waren es sehr gelungene Unterrichtsstunden, die nun jährlich pünktlich zum Antidiskriminierungstag stattfinden sollen.
Autorin: C. Scholtyssek






