Bas Böttcher: „Jeder Mensch ist ein Kunstwerk!“ Was meint man mit der Aussage, dass jeder Mensch ein Kunstwerk ist? Man ist ja schließlich ein Mensch und kein Bild mit Farbe darauf gekleistert, oder keine Statue, die irgend ein Künstler mal als Kunstwerk betitelt hat. Die Antwort auf eben diese Frage liegt in dem Leben eines ganz besonderen Künstlers – Bastian Böttcher!Bastian Böttcher ist ein deutscher Schriftsteller und Slam Poet, welcher durch Werke wie „Die Macht der Sprache“ oder „Der Alchemist“ sehr an Beliebtheit gewann. Er wurde vor allem von seinem familiären Umfeld geprägt. Bastian war in jungen Jahren oft mit seinem Vater auf dem nahegelegenen Flohmarkt, was dazu führte, dass sich in ihm langsam ein Wunsch auftat, der in seinen Grundsätzen erst mal gar nichts mit seinen heutigen Taten zu tun hat – Karussellmacher. Ganz genau, der kleine Bastian ist mit seinem Vater oft an einem Laden für Karusselle vorbei gelaufen und bevor man „Poetry Slam“ hätte sagen können, war es um unseren Visionär geschehen. Aber wie sich wahrscheinlich die Meisten jetzt denken können, ist sogar der kleine Herr Böttcher einmal zu einem großen Herrn Böttcher geworden. Und genau so schnell wie aus einem „Klein“ ein „Groß“ wurde, wurde aus einem Karussellmacher ein Poetry Slammer. Wie kommt unser frisch gebackener Poetry Slammer jetzt also auf die großer Bühne; und noch viel wichtiger, was hat das mit der anfänglichen Frage zu tun? Wie man weiß, fängt jeder irgendwo an, so auch Bastian. Als er zu der Entscheidung kam, dass er Poetry Slammer werden würde, kam sofort ein dickes „Ja“ von seiner Familie, bei der Bas Böttcher sowieso schon immer Unterstützung erhielt, insbesondere von seinem Halbbruder. Mit der Zeit fand der Bühnendichter jedoch auch heraus, dass seine neue Leidenschaft nicht von jedem respektiert, sondern viel mehr belächelt wurde.
Und natürlich tat es immer weh, hören zu müssen: „Bist du dir wirklich ganz sicher, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast?“ Aber aus all den negativen Einflüssen seines Umfeldes konnte unser Poet einen Stachel zum Antreiben machen und mit Antworten reagieren wie: „Jetzt erst recht!“ oder: „Für mich ist das nur noch ein Ansporn, weiter zu machen.“ Denn hätte er auf solche Sprüche gehört, hätte er ihnen recht gegeben, obwohl er ihnen alles andere als zugestimmt hatte. Ein weiterer positiver Stachel für ihn war, dass er die Welt verändern konnte. Nicht im Ausmaß und dem Kaliber, dass er hätte Kriege verhindern oder beenden können, aber ihm war klar, dass er mit seinen Werken Menschen erreichte, sei es nur, sie zum Schmunzeln zu bringen. Er wollte den Menschen etwas Positives mitgeben, damit sie auf Kritik reagierten, wie er es getan hatte, um am Ende vielleicht doch einen kleinen Krieg zu verhindern oder zu beenden. Und mit der Zeit fand auch unser früherer Karussellliebhaber weitere Menschen, die ihn in dem, was er tat, unterstützten, sodass Bas Böttcher es schließlich schaffte, ganz groß zu werden!
Eine letzte Frage bleibt jedoch: Warum ist jeder Mensch ein Kunstwerk? Bas Böttcher glaubt fest an diese Aussage, weil er weiß, dass sie stimmt. Denn er hat sich selbst zu einem Kunstwerk gemacht. Er hat sich selbst, trotz aller Kritik, verwirklicht und zu einem Kunstwerk gemacht. Und er will den Menschen diese Aussage mit auf den Weg geben, damit sie sich selbst auf die Reise machen und ein eigenes Kunstwerk kreieren können. Am Ende geht es also nicht um einen alten Philosophen, der dich irgendwie als Kunstwerk anerkennt, oder um die Erfolgsgeschichte eines Mannes, mit dem man vielleicht maximal einmal im Leben zu tun hat. Dieser Artikel will dich erreichen, mit dem Ziel, dass du dich selbst verwirklichst und dass auch du es zu einem Kunstwerk schaffst!
verfasst von Felix Georg Barth




