Unser Schulhund Fiete besuchte heute die Klasse G5c im Biologieunterricht. Herr Kolodziej erarbeitete dafür vorher mit den Kindern die Sinnesorgane des Hundes und Fiete hat ihnen genauer gezeigt, wie diese funktionieren.
1.Die Ohren
In einer ersten Übung durfte ein Schüler aus Fietes Blickfeld gehen und sich mit einem Knistertuch verstecken. Zielstrebig ging Fiete in seine Richtung, ohne zu sehen, wo genau dieser sich befindet. Außerdem beobachtete die Klasse, wie sich Fietes Ohren bewegen und verändern, wenn er aufmerksam, aufgeregt oder entspannt ist.
2. Die Augen
Als nächstes folgten die Augen. Vor allem bewegende Objekte sind sehr spannend für Hunde. Das zeigten Frau Gettel und Fiete mithilfe eines Objekts, das weggeworfen wurde.
3. Die Nase
Als letztes, und das ist auch seine Königsdisziplin, folgte seine Nase. Hunde haben ein Vielfaches mehr an Riechzellen als wir Menschen. Sie können also viel besser riechen, zwischen Gerüchen unterscheiden und den für sie relevanten herausfiltern. Das zeigte Fiete eindrucksvoll in drei verschiedenen Runden. Während er mit Frau Gettel vor dem Biologieraum wartete, versteckte eine Schülerin seinen Futterbeutel im Raum. Es dauerte nur wenige Sekunden und er fand ihn.
Der Schwierigkeitsgrad erhöhte sich und ein Schüler versteckte seinen Beutel in einem Schrank. Auch hier ging es rasend schnell, dass Fiete die Schranktür mit seiner Nase aufstupste.
Nun wurde es ganz besonders schwer. Die Klasse holte alle Brotdosen heraus, öffneten diese und ließen sie auf den Tischen stehen. Das war sehr verlockend für Fiete und er ging aufgeregt durch die Reihen. Findet Fiete den Beutel trotz leckerer Gerüche nach Käsebrot, Salami, Gurke, Apfel und Mandarinen?
Tatschlich dauerte es in dieser Runde ein bisschen länger, bis er seinen Futterbeutel entdeckte, aber auch das meisterte Fiete in weniger als einer Minute.
Am Ende durften noch ein paar Kinder mit Fiete einen Trick machen und ihn streicheln. Das war eine ganz besondere Biostunde!





