Das Warten hat ein Ende: Heute um 11 Uhr sind unsere französischen Austauschpartnerinnen aus Écommoy endlich in Stuhr eingerollt – nach 14 Stunden Nachtfahrt, ziemlich müde, aber sehr erleichtert, endlich da zu sein! Insgesamt kamen 18 Schülerinnen mit ihren Lehrerinnen Madame Foegeray und Madame Acciari. Doch von „erst mal ausruhen“ konnte keine Rede sein.
Direkt nach der Ankunft hieß es: Ran an die Löffel! Ein typisch deutsches Drei-Gänge-Menü wartete schon – liebevoll vorbereitet von Schüler:innen, einem Elternteil und Frau Baronkin. Zur Vorspeise gab’s Brokkolisuppe, dann Spargel mit Kartoffeln, Sauce Hollandaise und gebratene Hähnchenbrustfilets. Und zum krönenden Abschluss: deutsche Pfannkuchen mit Apfelmus. Beim Spargel hielten sich die Franzosen zwar eher zurück (zur Freude des Lehrerzimmers – das das Menü auch kosten durfte ), aber bei den Spaghetti mit Tomatensoße und vor allem bei den Pfannkuchen wurde ordentlich zugeschlagen.
Die Küche war im Ausnahmezustand – unsere Gäste kamen nämlich eine Stunde früher als gedacht. Also: Stress pur! In Windeseile wurde ein Festmahl gezaubert, Tische gedeckt, dekoriert und ein Lächeln aufgesetzt. Ergebnis: absolut gelungen! Nach dem Essen gab’s eine Schulführung. Die französischen Austauschschüler:innen staunten nicht schlecht – mit rund 1400 Schüler:innen ist unsere Schule ein echter Riese im Vergleich zum Partnercollège mit nur etwa 500 Schüler:innen.
Dann ging’s weiter ins Rathaus, wo die stellvertretende Bürgermeisterin, Frau Rother, unsere bunte Truppe herzlich in Empfang nahm. Es wurde viel gedankt, betont, wie wichtig solche Austausche für echte Freundschaften und interkulturelle Erfahrungen sind, Fragen gestellt, Kekse gegessen und Postkarten für die Familien in Frankreich gebastelt.
Gegen 17 Uhr hieß es dann endlich: ab nach Hause in die Gastfamilien. Die Franzosen haben sich eine ruhige Nacht sowas von verdient! Aber viel Schlaf wird nicht drin sein – das Programm ist pickepackevoll: Hamburg mit dem Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung (ZAL), Sightseeing, Schwarzlicht-Minigolf, eine fette Party am Wochenende, Besuch im Universum Bremen, das Weserstadion – und klar, ein bisschen Unterricht muss auch sein.
Seid gespannt – wir halten euch auf dem Laufenden!
Autorin: Tatjana Baronkin




