Der zweite Tag unseres Austauschs begann mit einem typisch französischen Frühstück: Croissants, heiße Schokolade und frische Äpfel. Anders als in Deutschland sind süße Frühstücksvarianten in Frankreich weit verbreitet, wie zum Beispiel Brötchen mit Marmelade. Nach dieser kulinarischen Einstimmung hielten einige unserer französischen Austauschpartner*innen eine Präsentation auf Deutsch. Sie stellten uns ihre Heimatstadt Écommoy vor und erzählten von ihrer Schule sowie den verschiedenen Geschäften im Ort.
Im Anschluss erhielten wir von der französischen Lehrkraft unsere Stundenpläne. Während die französischen Schülerinnen in den Unterricht gingen, wurden wir von jüngeren Schülerinnen durch das Schulgebäude geführt. Besonders interessant war für uns die Organisation des Unterrichts: Anders als in Deutschland haben die Lehrkräfte eigene Räume, während die Schüler*innen je nach Fach den Raum wechseln. Diese Methode war eine neue und spannende Erfahrung für uns.
Nach der Schulführung folgte ein weiteres Highlight des Tages: der Besuch im Rathaus. Dort hatten wir die Gelegenheit, mit dem Bürgermeister zu sprechen und mehr über die politische Denkweise der Stadtverwaltung zu erfahren. Es war beeindruckend, die Bedeutung von internationalen Austauschen aus dieser Perspektive zu verstehen.
Ein weiterer Programmpunkt war der interaktive Museumsbesuch " La micro-folie" mit einem sportlichen Schwerpunkt. Hier bekamen wir Einblicke in die Geschichte der Olympischen Spiele. Trotz kleiner sprachlicher Herausforderungen im Unterricht bot uns der Tag wertvolle Einblicke in das französische Bildungssystem und die Kultur vor Ort.
Autorinnen: Laura Grund, Emily Gibbels und Amelie Lenz



