Am 13. und 14.05. wurden sieben Schülerinnen und Schüler unserer Schule als zweite Generation Demokratiepat*innen ausgebildet - bereits letztes Jahr im November fand die Ausbildung der ersten Generation statt.
An den zwei Tagen setzten die Schüler*innen sich intensiv mit der Demokratie auseinander, um zu verstehen, warum diese Staatsform so schützenwert ist und wieso es sich lohnt, Mut zur Demokratie zu beweisen. Geschult wurden die Lernenden von Dr. Debbie Stoll, die in Südafrika während der Apartheid aufgewachsen ist und demnach selbst miterlebt hat, wie eine Antidemokratie funktioniert oder eben nicht funktioniert. Am zweiten Tag lernten die Schüler*innen praktisch mit rassistischen, antisemitischen, frauenfeindlichen Äußerungen umzugehen. Zudem besuchte Volker Meyer, Landrat im Landkreis Diepholz, unsere Schülerinnen und Schüler und stellte sich den Fragen der frisch ausgebildeten Demokratiepat*innen.
Die Idee des Projekts - ein Peerprinzip. Aus dem Grund waren die Mädels, die letztes Jahr in der ersten Generation ausgebildet waren, mit dabei und haben aktiv bei der Schulung unterstützt. Da der Schutz unserer Demokratie wichtig ist und wir zudem einen bildungspolitischen Auftrag haben, gibt es die AG "Mut zur Demokratie", bei der gerne noch mitgestaltet werden darf. Wir treffen uns immer dienstags in der 7./8. Std. in Raum A1.03.
Autorin: Natalie Saar



