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Vom 16.02 bis zum 21.03.2023 fand erneut die alle zwei Jahre stattfindende Kunstausstellung "Kunst Gemeinsam Schaffen" der KGS Stuhr - Brinkum im Rathaus der Gemeinde Stuhr statt. In der Ausstellung wurden Bilder aus allen Altersklassen der Schüler*innen der KGS Stuhr - Brinkum präsentiert.
Die Ausstellung wurde vom Bürgermeister der Gemeinde Stuhr, Herr Korte, in einer festlichen Zeremonie am 16. Februar im Rathaus eröffnet. Die Bläserklasse des fünften Jahrgangs spielte zu diesem besonderen Anlass einige Stücke aus ihrem Repertoire. Der Ratssaal war so voll, dass viele Besucher*innen sogar auf Treppen sitzen oder in den Gängen stehen mussten.
Als eine der Schüler*innen, deren Bild mit ausgestellt wird, habe ich die Ausmaße der Resonanz nicht vorhergesehen. Viele, mit denen ich mich am Tag der Eröffnung ausgetauscht habe, hatten dasselbe Gefühl wie ich. Die „Schulnote“ hatte sich mit einem Mal in den Hintergrund gedrängt und wurde von der Erkenntnis abgelöst, dass wir bei der Herstellung der Bilder einfach nur Spaß hatten. Es war für uns überwältigend zu sehen, dass wir tatsächlich die Möglichkeit bekamen, „der Welt“ unsere Bilder zu zeigen. Für einige Schüler*innen, die Kunst lediglich als Nebenfach auffassen, ist es nach dieser Ausstellung eventuell ein Motivationsgrund, sich mit Kunst zu beschäftigen oder, falls sie es bereits tun, dabei zu bleiben.
Es ist an dieser Stelle besonders erwähnenswert, dass die Werke, unabhängig vom Alter der Künstler*innen, immer mit einem persönlichen, sehr individuellen Ausdruck verbunden sind. Dieser wurde von den Besucher*innen als außergewöhnlich und besonders wahrgenommen.
So gab es zum Beispiel Bilder einer fünften Klasse von gemusterten verwickelten Schlangen, deren komplexe Muster und Kombination von dunkel und hell sehr ausdrucksstark sind.
Die unterschiedlichen künstlerisch dargestellten Landschaften, Alltagsobjekte und abstrakten Muster der Bilder verbildlichen die verschiedenen Gedanken der Schüler*innen.
Inhaltlich wurden in den Bildern verschiedene, auch gesellschaftskritische Themen, wie Krieg, Eskapismus etc. angesprochen und festgehalten, sodass man fast davon sprechen kann, dass die Bilder den Betrachter*innen einen unmittelbaren Eindruck von der Gedankenwelt der Künstler*innen ermöglichen.
Insgesamt kann also retrospektiv festgehalten werden, dass die Ausstellungseröffnung ein wirklicher Erfolg war. Der Dank gilt dabei neben den Künstler*innen, vielen engagierten Lehrer*innen und Schüler*innen, die die Ausstellung vorbereitet haben. Alle Mitwirkenden haben damit ein Erlebnis voller unterschiedlicher Emotionen und Themen geschaffen, die die Jugend beschäftigt.
Ein Bericht von Ishana Viktoria Schneidereit im März 2023
Hiier kann das Feedback zur Ausstellung nachgelesen werden.
Und hier kann ein Film zur Rathausausstellung betrachtet werden:









