Heute, am 09. Mai 2025, führte einer unserer Biologie-Grundkurse der Q1 unter der Leitung von Frau Meller erfolgreiche Freilanduntersuchungen in der Ökologiestation Bremen durch. Die SchülerInnen der Sekundarstufe II hatten die Gelegenheit, im Laufe des Vormittags Bodenproben zu analysieren und eine detaillierte Vegetationsaufnahme an verschiedenen Stellen des Geländes anzufertigen. Dabei bestimmten sie mithilfe von Pflanzenbestimmungsbüchern die vorkommenden Bäume, Sträucher und bodennahen Kräuter anhand ihrer Laubblätter – eine Übung, die genaues Hinsehen und systematisches Vorgehen erforderte. Anschließend präsentierten die Gruppen jeweils ihre Ergebnisse und verglichen die Vegetation und Standortbedingungen.
Zusätzlich zu diesen praktischen Übungen erhielt die Gruppe einen Einblick in die geologischen Besonderheiten der regionalen Landschaftstypen Geest und Marsch, die durch Gletscherbewegungen vor vielen Jahrtausenden geformt wurden. Dieses Wissen half ihnen, die spezifischen Lebensbedingungen im Wald besser zu verstehen.
Für viele der SchülerInnen war es das ersten Mal seit Kindheitstagen im Waldboden zu graben und sich Pflanzen und Tiere in ihrer Umgebung mal wieder genau und ohne Ablenkung anzusehen. Sie haben sich daran gemessen, wer bei den wissenschaftlichen Techniken am erfolgreichsten ist und gleichzeitig kamen so viele Kindheitserinnerungen hervor, zum Beispiel an Spiele im Wald von Stuhrs Ortsteil Fahrenhorst. Und so war die Hemmschwelle zum Buddeln, Anfassen und Anpacken schnell überwunden. Das ideale Wetter trug zu einem gelungenen Vormittag bei und der Ausflug bot eine willkommene Abwechslung vom regulären Schulalltag.
Wir bedanken uns herzlich bei der Ökologiestation Bremen für die informative und erlebnisreiche Exkursion!
Autorin: Miriam Meller






