RoboCup 18.02.2020

Am 15. und 16. Februar nahmen die Teams „Robo-Pegasus“ und „Robo-Phoenix“ der RoboCup-AG der Kooperativen
Gesamtschule Stuhr-Brinkum (KGS) am NORDMETALL RoboCup Junior Wettbewerb in der Technischen Universität Hamburg
Harburg teil.

Das Team „Phoenix“ besteht aus den Fünftklässlern Maksym Pullmann, Shiva-Levin Schneidereit und Romeo Enli (alle aus der G5b).
Das Team „Pegasus“ besteht aus den Schülern Jakob Schmidt (G7c), Luc Maarten Haberl (G8b), Jannik Hiebenga (H9a) und Christian Zahn (G10b). 

Im Gegensatz zu den Vorjahren traten die Schüler dieses Mal in der Kategorie RoboCup Junior Rescue line“ an. Hier gilt es,
analog zu den großen Robotern der Universitäten-Teams Roboter zu konstruieren und zu programmieren, die sich in einem
Rettungsszenario zurechtfinden müssen und dabei möglichst noch „Opfer“ retten. Dabei können sich die Roboter an Linien
orientieren, müssen aber Unterbrechungen der Linie oder Hindernisse auf der Linie erkennen bzw. umfahren. An Kreuzungen oder
Abzweigungen müssen sich die überwiegend aus Lego konstruierten Roboter eingenständig für eine Richtung entscheiden.
Brücken und Tordurchfahrten oder Trümmer, die auf der Fahrbahn liegen, sollten ebenfalls kein Hindernis für die Roboter
darstellen.
Zum Schluss müssen die Roboter einen Raum nach Opfern absuchen, die durch silberne Kugeln (verletzte Opfer) oder durch
schwarze Kugeln (Tote) repräsentiert werden. Die noch lebenden Opfer gilt es einzusammeln und auf eine Rettungsplattform zu
bringen. Bei der ganzen Aktion läuft natürlich auch die begrenzte Zeit ab.
Da die Roboter nicht ferngesteuert werden, sondern autonom entscheiden, was zu tun ist, kommt es auf eine gute
Programmierung an, die die Daten der angeschlossenen Sensoren geschickt auswertet.
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Erste Probleme musste bereits gelöst werden, als die Teams am Samstag um 8:15 Uhr von der KGS nach Hamburg starten
wollten. Ein Teammitglied und ein Vater, der als Fahrer eingeplant war, waren kurzfristig erkrankt. Aber einen Lösung war schnell
gefunden: Ein anderer Vater führ das Team spontan zum Wettbewerb an die Technische Universität Hamburg Harburg. Vor Ort
startetet auch gleich der Aufbau und die Spielpläne wurden studiert: Um 12 Uhr war die erste von 5 Runden für das Team
Pegasus. Da die erste Runde auch recht gut lief (101 Punkte) malten sich die Teammitglieder schon eine Qualifizierung für die
RoboCup German Open in Magdeburg aus. Diese Möglichkeit bietet sich in diesem Jahr den besten 6 Teams von den 24
teilnehmenden Teams in der Sparte „RoboCup Junior Rescue line“. Leider sank die Punktzahl in den folgenden Läufen während
einige der anderen Teams, vor allem der „SFZ“ Teams des Schülerforschungszentrums Osnabrück aufholten.
Letztendlich zählt für die Teams die Gesamtpunktzahl der besten 4 Läufe von 5. Hier errang Pegasus Platz 20 von 24.

Auch für das Team „Phoenix“ sah es leider nicht besser aus. Auch wenn viel getüftelt und programmiert wurde und der Roboter
30 Minuten vor dem Lauf eigentlich „alles konnte“ klappte es dann auf dem Wettbewerbsparcours doch nicht so einfach. Die
Schiedsrichter gaben noch den einen oder anderen Tip, der aber bis zur nächsten Runde nicht mehr umgesetzt werden konnte.
So erreichte das Team letztendlich Platz 10 von 12 in der Kategorie „RoboCup Junior Rescue line entry“ für die jüngeren Schüler.

Wichtig war den beiden Teams aber auch in erster Linie einmal bei einem Wettbewerb dabei zu sein , auch wenn nicht gleich ein
Pokal dabei herausspringt. Nun kennt man den Wettbewerb und die Anforderungen vor Ort. Die Schüler konnten sich auch die
Konstruktionen und Programmierungen der anderen Teams anschauen und stürzen sich mit vielen Freude und neuen Ideen
in ein neues RoboCup-Jahr. Am nächsten Termin der RoboCup-AG soll die Testarena in der Schule erst einmal der
Wettbewerbsarena besser angepasst werden.
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Beim "RoboCup Junior" handelt es sich um die Sparte des Wettbewerbs, die sich speziell an Schülerinnen und Schüler ab 10 Jahren wendet, um bereits frühzeitig Interesse und Begeisterung an Technik zu wecken. Schülerteams aus ganz Deutschland treten in den Kategorien "Soccer" (Fußballspielende Roboter), "Rescue" (Finden und Retten von "Opfern" in unbekanntem Terrain) und "OnStage" (Tanz- oder Theaterperformance mit Robotern auf einer Bühne) an. Gemeinsam ist allen Kategorien, dass die Roboter von den Schülern so entworfen, konstruiert und programmiert werden, dass sie ihre Aufgaben autonom, also ohne von außen gesteuert zu werden, bewältigen können.
Die besten Schülerteams der jeweiligen Kategorien haben dann die Möglichkeit vom 24.-26. April 2020 auf der RoboCup German Open in Magdeburg, dort wo sich auch die Roboter diverser Universitäten gegeneinander messen, gegen die Gewinner der anderen Qualifikationswettbewerbe anzutreten.
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In der Schule trifft sich die Arbeitsgemeinschaft „RoboCup“ immer Freitags, auch am 14.2., in der 7./8. Stunde in Raum A0.44
(Werkraum) an der KGS Stuhr, Brunnenweg 2. 

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RoboCup 2019 Teilnahme in Hamburg

Die RoboCup-AG der Kooperativen Gesamtschule Stuhr-Brinkum (KGS) hatte am Wochenende einen Auftritt auf dem NORDMETALL RoboCup Wettbewerb in Hamburg teilgenommen.

Am 23. und 24. Februar 2019 fuhr das Team „Pegasus“ der RoboCup-AG der KGS Stuhr-Brinkum anstatt nach Berlin in diesem Jahr Hamburg, um am RoboCup-Junior Qualifikationsturnier an der Technischen Universität Hamburg Harburg teilzunehmen.

Das KGS-Team „Pegasus“, bestehend aus den Schülern Jannik Hiebenga (H8a), Jakob Schmidt (G6c) und Maxim Reek (G6c) trat in der Kategorie RoboCup Junior – OnStage an. Thema war in diesem Jahr die Simulation einer Casting-Show „Hamburg sucht den Superstar“ (HSDS) mit Robotern und einer automatisierten Jury.

Zu dem Song „In my Mind“ von Dynoro & Gigi D’Agostino tanzt ein von den Schülern konstruierter und programmierter Roboter, der von einer automatisierten Jury bewertet wird. Anschließend tanzt ein anderer Roboter zu dem Song „Blah Blah Blah“ von Armin van Bluuren und wird schließlich auch von der Jury – einem Abbild der drei Schüler – bewertet. Der Siegerroboter präsentiert sich dann freudestrahlend noch einmal dem Publikum. Für den Antrieb der Roboter haben die Schüler einen Omnidirektionalantrieb eingebaut, damit die Roboter in der Lage sind, sich auf der Bühne in jede Richtung zu bewegen und sich dabei gleichzeitig um die eigene Achse zu drehen. Unabhängig davon bewegen die Roboter auch noch ihre Arme. Für die Jury haben die Schüler Anzeigen selbst gelötet, die in einem Array aus Leuchtdioden bei jedem Jurymitglied, abhängig von der jeweiligen Bewertung, entweder ein rotes Kreuz oder einen grünen Haken anzeigen. 

Die größten Schwierigkeiten bestanden nach Auskunft der Schüler darin, den Ablauf so zu programmieren, dass alles synchron zur Musik abläuft und die Roboter den Bereich der Bühne nicht verlassen. Insbesondere während des Wettbewerbs hatte sich wieder einmal gezeigt, dass die Schüler über sich hinauswachsen und beinahe rund um die Uhr intensiv an ihren Robotern arbeiten und in kürzester Zeit noch viele neue Funktionen implementieren konnten.

Beim "RoboCup Junior" handelt es sich um die Sparte des Wettbewerbs, die sich speziell an Schülerinnen und Schüler ab 10 Jahren wendet, um bereits frühzeitig Interesse und Begeisterung an Technik zu wecken. Schülerteams aus ganz Deutschland treten in den Kategorien "Soccer" (Fußballspielende Roboter), "Rescue" (Finden und Retten von "Opfern" in unbekanntem Terrain) und "OnStage" (Tanz- oder Theaterperformance mit
Robotern auf einer Bühne) an. Gemeinsam ist allen Kategorien, dass die Roboter von den Schülern so entworfen, konstruiert und programmiert werden, dass sie ihre Aufgaben autonom, also ohne von außen gesteuert
zu werden, bewältigen können.

Die besten Schülerteams der jeweiligen Kategorien haben dann die Möglichkeit vom 3. bis 5. Mai 2019 auf der RoboCup German Open in Magdeburg, dort wo sich auch die Roboter diverser Universitäten gegeneinander messen, gegen die Gewinner der anderen Qualifikationswettbewerbe anzutreten.

Nachtrag RoboCup KGS Stuhr 25.02.2019

Das Team „Pegasus“ der KGS Stuhr hat beim RoboCup Qualifikationsturnier an der Technischen Universität Hamburg Harburg den dritten Platz in der Kategorie „OnStage“ erlangt. Seit diesem Jahr wurden die Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 19 Jahren erstmalig nicht mehr in altersmäßig getrennten Kategorien bewerten. Der Team „Hornbots“ aus Bremen Horn errang den ersten Platz und das Team „Die Putzfrauen“ aus Stade den zweiten Platz in dem RoboCup Junior OnStage Wettbewerb. Leider qualifizieren sich nur die ersten beiden Plätze für eine Teilnahme an der RoboCup German Open. Die drei Schüler des KGS Teams haben aber viele Eindrücke mitgenommen und planen bereits für das Folgejahr eine Teilnahme in der Kategorie „RoboCup-Rescue“, dort geht es darum, einen autonomen Rettungs-Roboter zu bauen, der such in einem Labyrinth zurechtfindet und simulierte Opfer findet und rettet.

Die RoboCup-AG findet (außer am 25.2.) jeden Montag von 14 Uhr bis 15:30 im Werkraum, Raum A0.44, der KGS-Stuhr am Brunnenweg 2 statt.

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